Bild zeigt als einzige Deutsche Tageszeitung Respekt vor Dominik Brunner

20. Juli 2010

In vielen Deutschen Zeitungen wird, nachdem bekannt wurde, dass Dominik Brunner unter einem Herzfehler litt, über den Deutschen Helden aufs übelste hergezogen. Einzig die Bildzeitung ist hier eine rühmliche Ausnahme:

Wird dem toten Dominik Brunner die Ehre geraubt?
Medien spielen das Verbrechen am Münchner S-Bahn-Helden herunter
Am Abend des 12. September 2009 schlug Dominik Brunners († 50) Herz zum letzten Mal.

Am Wochenende bestätigte die Staatsanwaltschaft: Brunner litt unter einem vergrößerten Herzmuskel, endgültige Todesursache „Herzstillstand“.

Viele Medien stürzten sich auf die Nachricht: Starb in München kein Held? Starb da nur ein Herzkranker? Mehr noch: Zeugen berichteten, der Unternehmer habe als Erster zugeschlagen, auf dem S-Bahnhof München-Solln, verfolgt von den beiden Angeklagten.

Ist also der Beschützer schuld, weil er sich trotz Herzschwäche einmischte – und nicht die zwei Schläger Markus S. (19) und Sebastian L. (18)? Genau das wird seit dem Wochenende angedeutet.

„Überraschende Wende“ im Strafprozess, verkünden Zeitungen. „Die neue Wahrheit“, schreibt die „Frankfurter Rundschau“. Ob man Brunner „nicht zu früh zum Helden gemacht hat“, zweifelt die „Rheinische Post“. Die „taz“ schreibt, Brunner sei „ums Leben gekommen“ – als ginge es um einen Unfall. An anderer Stelle heißt es: „Der Kampfsportfreund“ habe „das Prügeln versucht“. Der „Spiegel“ analysiert: Der „angeblich totgetretene Brunner“ sei „über Monate in den Medien zum Helden der Zivilcourage hochstilisiert worden“.

ZUM HELDEN HOCHSTILISIERT? ANGEBLICH TOTGETRETEN? PRÜGELNDER KAMPFSPORTFREUND?

Die Wahrheit ist: Nichts ist anders seit dem Wochenende! Nur, dass dem Opfer nun sogar im Grab die Ehre genommen werden soll.

Dominik Brunner starb, weil Markus S. und Sebastian L. über ihn herfielen. Hemmungslos. Mit unvorstellbarer Grausamkeit. Weil Markus S. ihm noch ins Gesicht trat, als er schon wehrlos am Boden lag und schrie „wie ein Tier“.

Nicht der Kickbox-Fan Brunner hat angefangen. Es waren die zwei verrohten Jugendlichen, als sie vier hilflose Schüler in der S-Bahn massiv bedrohten. Brunner duldete das nicht. Er hat diesen Bürgersinn nicht etwa mit seinem Leben bezahlt – es wurde ihm geraubt.

BILD schrieb schon im Oktober 2009, dass keine der 22 schweren Verletzungen für sich genommen tödlich waren. Insgesamt aber waren sie zu viel für Brunners Herz.

Hat man, wenn man nicht topfit ist, Mitschuld am Umgebrachtwerden? Sollen die Täter deshalb milder bestraft werden? Nein! Kein Schläger hat Anspruch auf ein kerngesundes Opfer. Wer Menschen so brutal misshandelt, muss damit rechnen, sie zu töten.

Nichts ist anders seit dem Wochenende. Dominik Brunner starb nicht, weil er ein vergrößertes Herz hatte.

Der S-Bahn-Held starb, so erkennt die „Süddeutsche Zeitung“ zu Recht an, weil er ein „großes Herz“ hatte.

POL-HH: 100623-2. Tötungsdelikt nach Abi-Feier – Festnahme des Täters

25. Juni 2010

Hamburg (ots) – Tatzeit: 23.06.2010, 00:15 Uhr

Tatort: Hamburg-Eißendorf, Bremer Straße

Beamte des Polizeikommissariates 46 haben einen 27-jährigen Türken vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, einen 22-jährigen Deutschen durch Messerstiche derart schwer verletzt zu haben, dass dieser kurz darauf verstarb. Ein weiterer Mann (23) erlitt einen Bauchstich.

Die Mordkommission im Hamburger Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Die Geschädigten waren auf der Abiturientenfeier “Ackerfete”. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Tatverdächtige die Freundin (21) des späteren Opfers angesprochen. Nach der Abi-Feier kam es offenbar zum Streit unter den jungen Männern. Im Verlauf dieses Streits zog der 27-Jährige plötzlich ein Messer und stach mehrfach auf den 22-Jährigen ein. Der 23-Jährige geriet vermutlich zwischen die Kontrahenten und erhielt dabei einen Bauchstich.

Der Täter flüchtete anschließend vom Tatort und wurde von mehreren Zeugen bis in einen nahegelegenen Hinterhof in der Bremer Straße verfolgt. Dort bedrohte der Täter die Zeugen mit einem Messer, die daraufhin von einer weiteren Verfolgung abließen.

Die Polizei leitete eine Sofortfahndung mit mehreren Funkstreifenwagen, Diensthundeführern und dem Polizeihubschrauber “Libelle” ein.

Aufgrund der Zeugenangaben, der Personenbeschreibung und weiteren Ermittlungen ergaben sich erste Hinweise auf den 27-jährigen Türken, der in der Bremer Straße wohnt. Die eingesetzten Beamten nahmen den 27-jährigen Türken widerstandslos vorläufig fest. Bei der Wohnungsdurchsuchung wurden Kleidungsstücke sowie die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt.

Der 22-jährige Deutsche verstarb kurz nach der Einlieferung in ein Harburger Krankenhaus. Der 23-Jährige wurde mit einer Bauchstichverletzung im Krankenhaus behandelt und bereits wieder entlassen.

Der Tatverdächtige war zur Tatzeit alkoholisiert.

Der Beschuldigte wurde heute Morgen im Polizeipräsidium erkennungsdienstlich behandelt.

Beamte der Mordkommission werden dem Beschuldigten heute rechtliches Gehör anbieten.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Sch.

Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Andreas Schöpflin
Telefon: 040/4286-56211
Fax: 040/4286-56219
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg.de

Zwei Stunden nach Freilassung, Intensivtäter tötet seine Freundin

31. Mai 2010

Ein Intensivtäter randallierte gegen Polizisten und bedrohte seine Freundin. Er wurde festgenommen, aber umgehend wieder freigelassen. Nur zwei Stunden später tötete er seine Frau. Die Bildzeitung berichtet in ihrer Onlineausgabe.

Es war ein unfassbar brutales Verbrechen! Mit zahlreichen Messerstichen soll Jeffrey K. (27) seine Freundin Michelle T. († 34), Mutter einer 7-jährigen Tochter, getötet haben. Bitter: Vor der Tat hatte K. sie bedroht, wurde festgenommen.

DOCH ER KAM SOFORT WIEDER FREI!

Warum konnte niemand diesen Mord verhindern? BILD dokumentiert die tödliche Tragödie.

Freitagabend gegen 21 Uhr in der Lüdeckestraße. Jeffrey K. hängt mit Freunden auf der Straße rum, sie trinken Wodka. Als ein Zivilpolizist die Männer wegschickt, tickt der mehrfach wegen Gewalttaten vorbestrafte Maler aus, attackiert den Beamten. Der wehrt sich mit Pfefferspray.

Jeffrey K. flüchtet zu seiner Freundin. Dort randaliert er, brüllt, zerstört Möbel. Um 22.45 Uhr wird er vor ihrer Wohnung festgenommen.

Doch weil keine Haftgründe vorliegen, er sie, so hart es klingt, an diesem Abend nicht verprügelt hat, wird er nur zwei Stunden später entlassen. So funktioniert das deutsche Rechtssystem.

Und das tödliche Drama nahm seinen Lauf…

Vom Polizeiabschnitt soll der Intensivtäter zu Michelle zurückgefahren sein. Dort kam es wieder zum Streit. Wie so oft. Eine Nachbarin: „Alle paar Tage ist der Mann ausgerastet und hat alles kurz und klein geschlagen.“

Auch Michelle soll er oft verprügelt haben. Freunde beschreiben ihn als „krankhaft eifersüchtig“.

Dieses Mal überlebte die Altenpflegerin seine Attacke nicht. Am nächsten Mittag fand Michelles Mutter ihre Leiche. Jeffrey wurde zum zweiten Mal festgenommen.

Er hat nicht gestanden. Doch gestern fanden Ermittler Tatwaffe und blutverschmierte Kleidung.

Wie viele Menschen müssen noch sterben, damit sich etwas in Deutschland ändert.

Kriminalitätsrate im Kreis Olpe rückläufig

24. April 2010

Die Polizeibehörde Olpe schreibt auf ihrer Internetseite:

Im Kreis Olpe sank die Zahl der Straftaten erneut und ist jetzt mit 6.725 auf dem niedrigsten Stand seit acht Jahren. Das ist die zentrale Aussage der Kriminalstatistik des vergangenen Jahres, die jetzt vom Behördenleiter Landrat Frank Beckehoff, dem Abteilungsleiter Polizei Diethard Jungermann, Kriminaloberrat Jürgen Sterk und dem für die statistische Erfassung verantwortlichen Kriminalhauptkommissar Georg Melcher veröffentlich wurde.

“Besonders freue ich mich, dass die gute Zusammenarbeit aller Dienststellen der Kreispolizeibehörde dazu geführt hat, dass in keiner anderen Kreispolizeibehörde in Nordrhein-Westfalen mehr Straftaten aufgeklärt werden, als im Kreis Olpe,” sagte Landrat Beckehoff und bedankte sich dafür ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Wie schon in den letzten Jahren werden im Kreis Olpe mehr als 60 Prozent aller Straftaten aufgeklärt. An der so genannten Häufigkeitszahl, die die Einwohnerzahl ins Verhältnis zu den erfassten Straftaten setzt (Straftaten pro 100.00 Einwohner), kann man ablesen dass man im Kreis Olpe sehr sicher lebt. Mit einem Wert von 4.787 Punkten sind nur die Bürgerinnen und Bürger von zwei anderen Kreisen in NRW noch weniger von Kriminalität betroffen.

Mehr zur Kriminalstatistik im Kreis Olpe und im Land NRW findet man hier: Kriminalstatistik

Bundespolizist von Jugendlichen zusammengeschlagen

23. April 2010

Pi-News berichtet

Ein Bundespolizist, der zwei Jugendliche auf das in Zügen geltende Rauchverbot aufmerksam gemacht hatte, ist am 30. März in Wesel brutal von diesen zusammengeschlagen worden. Carsten S., der sich zuvor als Polizist ausgewiesen hatte, wurde von Muhammed A. (16) und Cantekin E. (21) so lange mit Schlägen und Tritten malträtiert, bis er zusammenbrach. Die beiden befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Der Spiegel berichtet:

Der Übergriff erschien wie ein höhnischer Kommentar auf die großen Worte. Es war gerade einmal eine Woche her, dass der oberste Bundespolizist in einem internen Schreiben die Notwendigkeit einer verbesserten Polizeipräsenz auf Bahnhöfen gefordert hatte, als einer seiner Beamten von zwei jungen Männern verprügelt wurde – in einem Bahnhof.

Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen sprach der Polizeioberkommissar Carsten S., 30, am Abend des 30. März, es war gegen 22 Uhr, in einem Regionalexpress von Duisburg nach Emmerich eine Gruppe Jugendliche an. Der Beamte der Bundespolizeiinspektion Düsseldorf befand sich auf dem Heimweg und war in Zivil unterwegs, als er die jungen Leute darauf aufmerksam machte, dass in Zügen nicht geraucht werden dürfe. Daraufhin soll S., der sich den Teenagern gegenüber ausgewiesen hatte, massiv beleidigt worden sein (“Fick die Bullen!”).

Auf dem Bahnhof von Wesel (Niederrhein) folgte dann die Attacke. Muhammed A., 16, der mit Carsten S. bereits im Zug aneinandergeraten war, und Cantekin E., 21, traktierten den Polizeioberkommissar ersten Ermittlungen zufolge mit Schlägen und Tritten, bis dieser zusammenbrach.

Auf seine flehentlichen Rufe, dass er Polizist sei und Hilfe brauche, habe zunächst keiner der Umstehenden reagiert, sagte ein Augenzeuge SPIEGEL ONLINE. Schließlich erbarmte sich doch einer und half den einige Zeit später herbeigeeilten Beamten bei der Festnahme der Angreifer, wie ein Sprecher der Kreispolizeibehörde Wesel mitteilte.
(…)
Trotzdem hatten weder die Polizei Wesel, die in der Angelegenheit ermittelt, noch die Bundespolizei die Attacke auf den Polizisten S. seinerzeit öffentlich gemacht. Ein Weseler Behördensprecher sagte SPIEGEL ONLINE nun auf Nachfrage, man habe den Vorfall damals nicht für wichtig genug gehalten. Angriffe auf Polizisten kämen inzwischen sehr häufig vor.

Was ist das für eine Welt, in der Polizisten nicht mal mehr ihre Kollegen schützen? Eineinhalb Stunden brauchten die Bundespolizisten, um ihrem Kollegen zur Hilfe zu “eilen”. Was kann der Normalbürger da erwarten?

14 Jähriger ersticht 16 jährigen

17. April 2010

Im Nordrhein Westfälischen Marl hat ein 14-jähriger einen 16 jährigen erstochen. Der 16 jährige wurde tödliche im Oberkörper getroffen. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob der 14-jährige in Notwehr gehandelt hatte. Er wurde inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Quelle:www.bild.de

Fall Dominik Brunner- Mittäter nur zu einer Bewährungsstrafe verurteilt

13. April 2010

brunnerEr soll die beiden Mörder des Geschäftsmanns Dominik Brunner (Foto) angestiftet haben, der sich schützend vor Kinder gestellt. Trotzdem bekommt er nur eine Bewährungsstrafe von 19 Monaten. Der Fall hatte damals bundesweit für Schlagzeilen gesorgt und eine Debatte über Jugendkriminalität und Zivilcourage ausgelöst. München ist ein paar Jahre zuvor schonmal Schauplatz eines brutalen Übergriffs von zwei Jugendlichen auf einen Rentner geworden.

Im Nachrichtenteil von web.de heißt es weiter:

Es war der erste Prozesstermin im Fall Dominik Brunner: Gut ein halbes Jahr nach dem Mord an dem Manager hat ein Jugendlicher eine Bewährungsstrafe bekommen. Das Jugendschöffengericht beim Amtsgericht München verurteilte Christoph T. unter anderen wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter räuberischer Erpressung zu 19 Monaten Haft. Die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt, wenn er seine Drogentherapie die nächsten fünf Monate fortsetzt.
Der damals 17-jährige Christoph soll am 12. September 2009 der Wortführer gewesen sein, als er und zwei weitere Jugendliche eine Gruppe von Kindern bedrohten und von diesen 15 Euro verlangten. Er war aber nicht dabei, als die beiden anderen auf dem Bahnsteig in Solln Dominik Brunner zu Tode prügelten, der sich schützend vor die Kinder gestellt hatte.

Christoph soll am S-Bahnhof Donnersberger Brücke einen der Schüler mit zwei Fausthieben traktiert haben, als die Kinder kein Geld herausrückten. Außerdem soll er seine Freunde angestachelt haben. Dann stieg er jedoch in eine andere S- Bahn – er hat Dominik Brunner nie gesehen.
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Seine beiden mutmaßlichen Komplizen, der damals 18 Jahre alte Markus und der 17-jährige Sebastian, fuhren hingegen mit der S-Bahn nach Solln, wo sie mit den Kindern und Brunner ausstiegen. Am Bahnsteig eskalierte die Auseinandersetzung, die jungen Männer sollen den 50 Jahre alten Manager zu Tode geprügelt haben. Sie sind wegen Mordes angeklagt. Wann der Prozess gegen sie beginnt, steht noch nicht fest.

Das Verfahren gegen den inzwischen 18-jährigen Christoph wurde abgetrennt. Weil er zur Tatzeit 17 Jahre alt war, wird gegen ihn unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt.

Er hat die Vorwürfe weitgehend eingeräumt. Alle drei sollen Alkohol konsumiert haben. Christoph war wie seine Freunde bei der Polizei bekannt, sein Register reichte von Diebstahl bis Drogenbesitz. Er hat keine Ausbildung. Vor der Tat war er in einem Haus des Drogenhilfevereins Condrobs untergebracht. Erst vor knapp drei Wochen war er aus der Untersuchungshaft entlassen worden, mit der Auflage einer Alkohol- und Drogentherapie

Wir von Bürgersicherheit sind gespannt darauf, wann der jetzt verurteilte Täter wieder zuschlägt.

Stiche ins Herz bleiben ungesühnt

09. April 2010

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Der größte Deutsche Blog Pi-News berichtet:

Gemeinschaftlichen versuchten Totschlag ist der Staatsanwalt nicht Willens, ihnen vorzuwerfen. Und – neueste Ausrede – “wir wissen nicht, wer zugestochen hat”. Also kommen alle vier Angreifer wohl mit einer milden “Strafe” davon, die einen 26-Jährigen fast umgebracht haben.

Die Hamburger Mopo schreibt:

Da es von dem Messerangriff keine Videoaufnahmen gibt, erwartet die vier Angeklagten eine milde Strafe. Die jungen Männer auf der Anklagebank haben sich nach einer Öffentlichkeitsfahndung gemeldet.

Sie waren unmittelbar nach dem Angriff in der S-Bahn-Station Reeperbahn gefilmt worden. Im Beisein ihrer Anwälte räumten sie bei der Polizei ein, dass sie die Personen auf den Fahndungsfotos sind, schweigen seitdem.

Mit Erfolg: Die Staatsanwaltschaft konnte nur die gemeinschaftlichen Schläge als “gefährliche Körperverletzung” anklagen, nicht aber die Stiche ins Herz.
Staatsanwalt Bernd Mauruschat begründet das mit fehlenden Beweisen: “Wir wissen nicht, welcher Angeklagte zu gestochen hat.”

Roswitha R., Mutter des Opfers, ist fassungslos: “Dass die Messerstiche im Prozess gar nicht vorkommen, frustriert mich. Die Tat wird als Lappalie dargestellt. Die werden sicherlich billig davonkommen, die Täter.” Ihr Sohn hatte geschildert, dass die Bluttat nach einer unabsichtlichen Rempelei geschehen war. Er schwebte drei Tage in Lebensgefahr, weil sich zwischen Herzbeutel und Herz Flüssigkeit gesammelt hatte. Die Tat ist vor dem Amtsgericht angeklagt, das bedeutet maximal vier Jahre Haft. Fortsetzung 15. April.

Die Angeklagten sind aber im Grunde gute Menschen. Und schwarzgefahren sind sie wohl auch nicht. Sie haben sich freiwillig gestellt. Der Staatsanwalt weiß das.

Massenstecherei in Hamburg

05. April 2010

st.pauliVier Menschen wurden gestern bei einer Massenschlägerei und Messerstecherei schwer verletzt. Dabei haben über hundert Menschen aufeinander eingeschlagen. Die Polizei in Hamburg bekam die Lage nicht in den Griff. Sie bekam Verstärkung aus dem benachbarten Schleswig Holstein und von der Bundespolizei.

Die Schlägerei brach im Ballsaal des St. Pauli Stadions aus.  Insgesamt wurden 500 Personalien aufgenommen. Ob die Schlägerei im Zusammenhang  mit einer Auseinandersetzung vom Karfreitag in Hamburg-Wandsbeck steht, bei der der 26 jährige Gökay G. durch mehrere Messerstiche verletz wurde, wird zur Zeit von der Polizei geprüft.

Einen ausführlichen Bericht finden sie bei bei Radio tele nord oder unter pi-news.net.

Aktion Linkstrend stoppen

02. April 2010

Aktion Linkstrend stoppen Bei der “Aktion Linkstrend Stoppen” handelt es sich um eine Initiative gegen den Linkstrend in der CDU. Insgesamt wurde das Manifest bisher über 4600 mal unterzeichnet. Die Facebook Fanseite dieser Initiative hat bis jetzt über 2300 Fans. Bekannt geworden ist die Aktion durch eine großangelegte Anzeigenkampagne in großen Deutschen Wochenzeitungen, sowie durch mehrere Protesaktionen gegen den Linkstrend der CDU vor großen CDU Veranstaltungen.

Auf der Homepage der Aktion Linkstrend stoppen steht:

Als Antwort auf die “Berliner Erklärung” der CDU-Parteiführung haben bekannte CDU-Mitglieder und parteiunabhängige Konservative die “Aktion Linkstrend stoppen” gegründet. Ziel ist ein deutschlandweiter Appell von Konservativen innerhalb und außerhalb der Union an die Parteiführung: “Stoppt den Linkstrend!”

Schließen auch Sie sich uns an! Auf Dauer kann keine Parteiführung Politik gegen die Überzeugungen ihre Mitglieder und Stammwähler machen! Unterzeichnen Sie noch heute das “Manifest gegen den Linkstrend” der CDU.

Im Manifest heißt es wörtlich:

Mit großer Sorge registrieren die Unterzeichner, wie sich die Führung der CDU mit der „Berliner Erklärung“ vom 15. Januar offenbar endgültig von ihren Wurzeln und langjährigen Stammwählern verabschieden und die „Öffnung nach links“ unumkehrbar weiter vorantreiben will. Als Volkspartei mit christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen ist die CDU seit Konrad Adenauer und Ludwig Erhard groß geworden und erfolgreich gewesen. In den letzten Jahren hat sie jedoch wesentliche Grundpositionen aufgegeben. Immer mehr Mitglieder und Wahlbürger rücken von einer Partei ab,

*deren Führungl den Marsch in den Schuldenstaat (aktuell 20.000 Euro Schulden pro Kopf!) ungebremst fortsetzt und Familien mit Kindern und eine bedrängte Mittelschicht mit immer größerer Steuer- und Abgabenlast beschwert;

*sich linke Gesellschaftspolitik zueigen macht, ob bei der Geschlechterumerziehung des „Gender Mainstreaming“,
Homo-Ehe oder der Gängelung von Unternehmen durch das „Antidiskriminierungsgesetz“; eine gescheiterte Multi-Kulti-Integrationspolitik weiter vorantreibt, die selbst Sozialdemokraten wie Thilo Sarrazin als illusionär entlarven;

*in immer mehr Bundesländern linke Schulpolitik mitträgt, statt konsequent das bewährte, differenziert gegliederte Schulwesen zu verteidigen;
*mangelhaften Einsatz für eine überfällige würdige Erinnerung an die deutschen Opfer der Vertreibung zeigt;
* es unterläßt, die hunderttausendfache „straffreie“ Kindestötung durch Abtreibung beim Namen zu nennen und für
konsequenten Lebensschutz einzutreten;
* sich scheut, der Gefahr der Islamisierung entgegenzutreten, das christliche Erbe zu verteidigen und dem EU-Beitritt
der Türkei eine klare Absage zu erteilen.

Wir fordern eine grundlegende politische Kurskorrektur, eine geistige Wende.
Es geht um Deutschlands Zukunft und um das Leben unserer Kinder und Enkel.

Eine wie wir finden lobenswerte Initiative, die Bürgersicherheit selbstverständlich unterstützt.

Auch sie können mithelfen:

Auf der Homepage heißt es weiter:

Linkstrend-stoppen braucht Ihre Unterstützung. Sie können vielseitig mitmachen. Sie erreichen auch bei der größten Organisation einen Meinungsumschwung, indem Sie sich selbst mit einbringen und das Problem thematisieren. Sprechen Sie über die Folgen, welche aus dem Linkstrend der CDU erwachsen. Unterschreiben Sie das Manifest und geben so Ihrer Verärgerung ein Zeichen, das in der Partei gehört werden wird.

Sie können uns folgendermaßen am besten unterstützen:
1. Unterzeichnen Sie das Manifest gegen den Linkstrend hier
2. Spenden Sie und fördern Sie die offensive Öffentlichkeitsarbeit
dieser Initiative
3. Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter
4. Verbreiten Sie das Manifest per Mail an Freunde weiter. Laden Sie den Aufruf als PDF herunter und versenden
Sie ihn weiter! Über ein Formular erledigen wir das für Sie. Schicken Sie hier die notwendigen Informationen an Freunde und Bekannte.
5. Sammeln Sie Unterschriften für das Manifest gegen den Linkstrend und verwenden Sie die hier als PDF herunterzuladende Unterschriftenliste.
6. Helfen Sie mit bei der weiteren Verbreitung der Aktion mit einem auf die Aktionsseite verlinkten Banner auf Ihrer
Internetseite